Freundschaftsverein Passau Hals / Scurcola Marsicana
Scurcola Marsicana .... Teil 2
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Scurcola Marsicana gehört ? Nein ?
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Scurcola
Scurcola Marsicana liegt etwa auf dem halben Wege an der Autobahn zwischen Rom und Pescara in über 700 m Höhe mit angenehmen Klima, vergleichbar mit den Höhen des Bayerischen Waldes mitten in den Abruzzen.
Abruzzen ? - Eine Region an der Ostküste Italiens, noch frei von Massentourismus, aber ein Reiseziel, dass sich das ganze Jahr für Urlaub eignet sei es zum Bergsteigen auf dem Gran Sasso, zum Wandern im Nationalpark, zum in der Sonne liegen am Strand oder zum Herumfahren und besuchen von malerischen alten Städtchen oder zum Genießen der bodenständigen Küche der Region.
Und genau in dieser Region finden sie auch Scurcola Marsicana, eine Gemeinde mit ca. 2300 Einwohnern in der Provinz Aquila.
In einer historischen Beschreibung heißt es:" Die Siedlung befindet sich auf dem unteren, suedostlichen Vorsprung des Monte S. Nicola, hoch über der Ebene der "Piani Plentini" , am westlichen Rand des Tales "Conca del Fucino". Fucino, das bis in die Mitte des letzten Jahrhunderts ein 14 Quadratkilometer und vier Meter tiefer See war. Vor ca. 150 Jahren wurde dieser trocken gelegt und die gesamte Fläche hochwertiger landwirtschaftlicher Grund, der von den Bewohnern der Region auch entsprechend genutzt wird.
Erste Siedlungen in dieser Gegend gehen in die Zeit Ende des 6.Jh./Anfang des 7. Jh. zurück als noch die Langobarden dort herrschten. Aus dieser Zeit stammt auch der Name Scurcola, der aus dem altdeutschen Wort "skulkan " kommt = "beobachten, spaehen" . Dörfer wurden so benannt, die sich entlang der Grenze befanden. So ist auch nicht verwunderlich, dass
Scurcola im Mittelalter ein wichtiger strategischer Punkt zur Kontrolle der Verkehrswege in der Region war.
Erwähnenswert erscheint, dass 1268 fand auf dem "Piani Palentini"ganz in der Nähe die Schlacht zwischen den truppen Konradin von Schwaben und Karl I. von Anjou stattfand. Karl von Anjou gewann die Schlacht und schenkte der Kirche zahlreiche Lehensgüter. Die Kirche S. Maria della Vittoria wurde angrenzend an der Stelle wo man bald danach mit dem Bau der "Burg Orsini" begann, von der heute leider noch überreste zu finden sind.
trotz zahlreicher Erdbeben ist die mittelalterliche Struktur der Stadt mit deren Straßen heute noch zu erkennen.
Besucher sollten bei einem Spaziergang durch den Ort diesen mittelalterlichen Flair auf sich wirken lassen, die Kirchen von S. Egidio und die Dreifaltigkeitskirche mit ihrer doppelten barocken Vortreppe besuchen und anschließend es nicht versäumen, den Platz aufzusuchen, wo einstmals die "Burg Orsini" ihren Platz hatte und heute noch angrenzend die Kirche von S. Maria della Vittoria steht, deren seitliche Pforte noch aus dem mittelalterlichen Bau stammt.